Der Fahrradsport

Mit dem ersten Laufrad von Dreis im Jahre 1817, erlangte das Fahrrad immer mehr Bedeutung. Bis zur Einführung des Kettentriebs 1878, durchlebte das Fahrrad weitere Entwicklungsstufen. Ständige Veränderungen des Rahmens, führten schließlich zum Fahrrad wie wir es heute kennen.

Fahrrad fahren als Sportart

Nachdem das Fahrrad, als beliebtes Fortbewegungsmittel, immer mehr in den Alltag einzog, fand dann im Jahre 1867 das erste Einsagerinnen in der Geschichte des Radsports in Paris statt. An dieser Veranstaltung nahmen etwa 100 Radsportler teil.

Einige Jahre sollten noch vergehen, ehe dann im Jahre 1903 die erste "Tour de France" als Etappenrennen stattfand. Bei diesem Rennen mussten 2428 Kilometer in sechs Tagesetappen absolviert werden. Rennrad fahren wurde als Sportart immer beliebter. Bald wurden auch Bahnradveranstaltungen, wie das Sechstagerennen und Steherrennen durchgeführt. Im Radsport gab es auch die ersten Sponsoren im modernen Sport. Damals waren das meist bekannte Radsportfirmen. Es gab jetzt, bei der "Tour de France" Firmenteams. Neben dem Boxen, entwickelte sich der Radsport bald zu einer der beliebtesten Sportarten überhaupt. Radsport ist bei Amateuren und Profis gleichermaßen beliebt. Eines der beliebtesten Amateurrennen war die internationale Friedensfahrt. Gustav - Adolf Schur, aus der damaligen DDR stieg binnen kurzer Zeit zu einem der beliebtesten Sportler auf. Durch den ständigen Leistungsdruck, blieben, leider auch im Radsport, Dopingfälle nicht aus. Die Popularität des Radsports trug, auch in Deutschland, weiter zum verstärkten Absatz von Fahrrädern, auch Rennrädern, bei.

Was der Radsport den Sportlern abverlangt

Ehe im Radsport weltweite Erfolge erzielt werden können, ist es für die Sportler ein weiter Weg. Schon sehr früh muss mit einem systematischen Training begonnen werden. Radsportler müssen über eine gute Kondition und über kräftige Muskeln verfügen, um gegen all die Tücken internationaler Radrennen richtig gewappnet zu sein. Im Interesse des Sports müssen häufig persönliche Wünsche oft zurückgesteckt werden. Auch im Radsport sind Verletzungen, besonders durch Stürze, möglich. Deshalb besteht, bei internationalen Veranstaltungen auch eine allgemeine Helmpflicht. Ebenfalls fahren, bei derartigen Rennen, bei den Begleitpersonen auch immer Ärzte mit, die sofort zur Stelle sein können, wenn ein Radsportler medizinische Hilfe benötigt. Die Popularität des Radsports hat auch in den letzten Jahren weiter zugenommen und hat, auch bei den Olympischen Spielen, immer wieder neue Höhepunkte.