Hantelsport & Hanteltraining - wichtig für Kraft und Fitness

Die Bedeutung von Freihanteln wird beim Krafttrainig oft unterschätzt, dabei ist gerade dieses Training besonders geeignet, um die Muskeln gleichmäßig aufzubauen und ergänzt das Training an Geräten ideal, denn beim Heben der Hanteln werden besonders viele Muskelgruppen gefördert, um das Gleichgewicht zu halten, was bei Geräteübungen nicht der Fall ist. Hauptsächlich wird durch das Training die Muskulatur von Bauch, Brust, Bizeps, Rücken, Schultern und sogar den Beinen trainiert aber neben der Kraft wird auch die Koordination, Beweglichkeit, Körperhaltung und das Herz-Kreislauf-System gefördert. Man unterscheidet zwischen Lang- und Kurzhanteln, wobei letztere eher gezielt Muskeln ansprechen und die Stoß- und Sprungkraft fördern, während Langhanteln den ganzen Körper trainieren. Desweiteren gibt es sogenannte Curl-Hanteln, die durch ihre gebogene Form die Handgelenke entlasten.

Richtig trainieren

Da der eigentliche Muskelzuwachs beim Absenken der Hanteln (die sogenannte negative Bewegung) geschieht, ist es besonders fördernd, die Hantel langsam abzusenken und keinesfalls stoßartig die Arme fallen zu lassen. Wenn man sich beim Heben (positiver Bewegungsanteil) von Trainingspartnern helfen lässt, ermöglicht dies noch mehr Wiederholungen und steigert die Effektivität. Außerdem ist es sinnvoll möglichst fest zuzupacken und die Art des Griffs regelmäßig zu variieren, da so mehr Muskelfasern angesprochen werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ermüdung der Muskeln. Wenn diese vor dem Hanteltraining bereits soweit beansprucht werden, dass sie beginnen zu ermüden, ist der Effekt sogar noch stärker. Um das Training dann trotzdem noch möglich zu machen, sollte man immer Muskelpaare trainieren wie etwa Schulter und Brust und immer nur einen der Partner vorermüden.